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imkerei honig habis / Zucht

Wir züchten Königinnen für Imker

Dieses heikle Unterfangen braucht viel Fingerspitzengefühl, und einiges an spannendem Wissen über Bienen.

Eier werden immer und nur von Königinnen gelegt, deshalb können wir uns mit der Zucht und dem Einsatz geeigneter Königinnen, welche später das Volk aufbauen, die Imkereitätigkeit vereinfachen.

Wir legen deshalb grössten Wert auf einen ruhigen Charakter der Königin, was sich unmittelbar auf deren Volk auswirkt, und auf eine gesunde und maximale Fortpflanzungsstärke der Königinnen.

Zur Königinnenzucht kann durch ein paar wenige Eingrffe im richtigen Moment die Entwicklung der gelegten Eier entsprechend gefördert werden, so dass Königinnen enstehen.

Wussten Sie z.B., dass "nur" der Gelée Royale entscheidet ob aus einer Larve eine Königin wird oder nicht? Das ist mit unter der Grund, warum diesem wundersamen Balsam soviel Heilwirkung nachgesagt wird.

In der Königinnen- und Bienenzucht kann komplett auf chemisch-synthetische Stoffe wie Hormone, Pheromone,usw. verzichtet werden, denn entscheidend ist lediglich die Fütterung der Larven.

Haben wir z.B. ein verwaistes Volk, also ein königinnenloses Volk, so werden die Pflegerinnen die frisch geschlüpften Larven mit Gelée Royale füttern, was unweigerlich dazu führt, das alle damit gefütterten Larven Königinnen werden.

Hat das Volk eine Königin werden die Larven mit Nektar und Pollen ernährt, was Arbeiterinnen aus den befruchteten Eier macht, und Drohnen aus den unbefruchteten Eier aufwachsen lässt.

Lassen wir nun alle mit Gelée Royale ernährten Larven auswachsen, wird die erste Königin die schlüpft alle anderen Konkurentinnen beseitigen.

Dies gilt es zu verhindern,
denn wir wollen ja Königinnen züchten.

Deshalb werden die Larven nach der
Verdeckelung mit ein paar Pflegerinnen in einem Käfig geschützt.

Befüllen des Käfigs mit Ernährungsmasse für die Pflegerinnen
Imker Reto Habisreutinger beim Befüllen des Käfigs
mit Ernährungsmasse für die Pflegerinnen.

 

Sanft werden ein paar Pflegerinnen mit der Königin im Schutzkäfig untergebracht.
Eine Arbeit welche unter höchster Konzentration stattfindet, um zu verhindern, dass die Bienen sich wehren.

 

Nach dem Schlüpfen wird die Königin mit ihren Pflegerinnen und weiteren ca. 100g Bienen in ein Begattungskästchen umquartiert.
Nach ein paar Tagen "Einkellerung" wird die schon prächtig aufgewachsene Königin mit Ihrem "Kleinvolk" zur Belegstation gebracht.

Auf der Belegstation werden vorallem Vatervölker gehalten, also Drohnenvölker, wessen Aufgabe die Begattung der Königinnen ist.
Nach der Begattung der Königin darf diese, noch weitere zwei Wochen in Ihrem Begattungskästchen hausen, damit sie zu Kräften kommt und sich voll entwickeln kann.

Dann wird die Königin, welche jetzt über einen voll entwickelten Fortpflanzungsorganismus verfügt, in ein Waisenvolk eingeführt. Die nun eingezogene Königin baut mit dem bestehenden Volk ein neues auf, d.h. sie legt Ei um Ei (in der Hochsaison bis zu 2000 Eier jeden TAG) welche von den bestehenden Pflegerinnen aufgezogen werden und von den Arbeiterinnen versorgt werden. Es findet somit ein Generationenwechsel mit dem wertvollen neuen Erbgut der neuen Königin statt.


Imker Reto Habisreutinger beim Erklären
der Königinnenzucht anlässlich einer Führung.
Im Hintergrund sieht man seine Begattungskästchen.

 

Das verwaiste "Kleinvolk" im Begattungskästchen wird erneut Königinnen aufziehen welche eigentlich ja Töchter der Königin des neuen Volkes sind (F1-Kreuzung). Mit diesen, können dann weitere Völker neu aufgebaut werden.

Es schliesst sich somit der Kreis, denn die neuen Königinnen legen wieder Eier, welche in einem Waisenvolk erneut zu Königinnen herangezogen werden, und welche bei geeigneten Schutzmassnahmen (Käfig & Pflegerinnen) wieder zu Königinnen werden können.

 


Wichtig ist die stete Kontrolle des Waisenvolkes auf unbeachtet geschlüpfte Königinnen, welche die Gezüchtete sonst beseitigen würden.

 

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Honig:Honig ist der Süssstoff, welchen die Bienen aus Nektar und Honigtau bereiten. Aus dem Nektar wird von den Bienen Blütenhonig, aus dem Honigtau der Waldhonig produziert. Bienenwachs: Das Wachs ist in erster Linie die Wiege des Bienenvolks. Heute benutzt man Bienenwachs als reines Naturprodukt in der Medizin, Kosmetik sowie für Gebrauchsgegenstände. Blütenpollen: Die Bienen sammeln den Blütenstaub (Pollen) verschiedener Pflanzen und tragen ihn als Pollenhöschen an den Hinterbeinen zu Nahrungszwecken ins Bienenvolk ein. Der Pollen ist ein hervorragendes Spezial-Nahrungsmittel und es werden ihm viele therapeutische Wirkungen nachgesagt. Gelée Royale: ist der Futtersaft, mit dem Bienen ihre Königinnen aufziehen. Diesem raren und äusserst spannendem Produkt werden viele Fähigkeiten nachgesagt, einige davon sind unabstreitbar, andere dienen eher komerziellem Nutzen. Kittharz oder Propolis: Die Bienen sammeln Harz von Rinden und Knospen der Bäume und verarbeiten es zu Propolis. Der Mensch nutzt die Propolis in der Medizin als natürliches Arzneimittel. Propolis ist das stärkste natürliche Antibiotikum. Für den Gebrauch als Heilmittel gilt die Heilmittelgesetzgebung. Bienengift: Der Bienenstich, und somit auch das Bienengift, verursacht wohl Schmerz,verfügt aber auch über vielfältige biologische und Heilwirkungen.